Smart Mobility Station: Mehr als nur eine Haltestelle
Im Wissenschaftshafen Magdeburg entsteht bald etwas, das die Forschung des IMIQ-Projekts erlebbar machen wird: die Smart Mobility Station. Ein Ort, an dem neben herkömmlichen E-Rollern und Fahrrädern bald auch autonome Shuttlebusse, Routenzüge und Lieferroboter zusammenkommen sollen. Ein Ort, an dem die Mobilität neu gedacht wird.
Um dieses Ziel zu erreichen ist viel Fingerspitzengefühl und Verständnis für Menschen und ihre Bedürfnisse gefragt. „Wir wollen nicht einfach nur eine weitere Bushaltestelle bauen. Die Station soll zeigen, was wir möglich machen wollen und vor allem einladen, es selbst auszuprobieren“, sagt Christoph Hilmer aus dem IMIQ-Team, welcher das Konzept erarbeitet und gestaltet. Als Produktdesigner ist es seine Aufgabe, die Anforderungen unserer Forschenden mit den Bedürfnissen der Menschen zusammenzubringen, die die Station täglich nutzen werden. Aus diesem Grund werden regelmäßig Befragungen und nutzerzentrierte Workshops, zuletzt im Rahmen einer VR-Tour, gemeinsam mit Teilnehmer:innen des IMIQ-Panels durchgeführt. Die Teilnehmer:innen konnten virtuell das Gelände betreten, erste Funktionen testen und sich gemeinsam mit Christoph Hilmer über Wünsche und mögliche Optimierungen austauschen, welche im weiteren Gestaltungsprozess berücksichtigt werden.
Künftig sollen alle Besucher-/ und Nutzer:innen der Smart Mobility Station von den „Features“ profitieren. Ein wettergeschützer Wartebereich, Stellplätze für E-Scooter und Fahrradbügel sind dabei erst der Anfang. Neben einem KI-Assistenten, welcher Fragen rund um Routen, Umwelt- und Verkehrsdaten und vieles weitere beantworten kann, sollen über die Station auch Pakete von autonomen Lieferrobotern empfangen und gesendet werden können. Darüber hinaus sollen sich künftige Besucher:innen im Inneren der Station über die neusten Entwicklungen aus dem IMIQ-Projekt informieren können.
